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Magnesium Pferd


Ein häufig für Pferde verwendetes Supplement ist Magnesium. Magnesium ist ein essenzieller Wirkstoff, den der Pferdekörper bei über 200 Funktionen einsetzt. Das durchschnittliche Pferdefutter enthält zwar Magnesium, doch für viele Pferde reicht dies nicht aus.

Warum benötigt das Pferd Magnesium?

Magnesium übt im Körper verschiedene Wirkungen aus: Es entspannt die Muskulatur, reguliert Nervenkribbeln und setzt Energie in den Muskeln frei. Daneben ist es für den gesunden Hormonhaushalt von Bedeutung. Magnesiummangel beim Pferd kann sich daher durch steife Muskeln, körperliche Erschöpfung und nervöses, schreckhaftes Verhalten äußern. Magnesium spielt weiterhin eine Rolle bei der optimalen Funktion des Flimmerepithels in den Atemwegen. Pferde mit Atemwegsproblemen können daher ebenfalls von einer erhöhten Magnesiumgabe profitieren.

Magnesiummangel kann verursacht werden durch:

  • einen zu geringen Magnesiumgehalt des Futters 
  • einen zu hohen Gehalt an Kalzium und Phytaten, die die Aufnahme von Magnesium beeinträchtigen
  • Stresssituationen, bei denen die Nieren verstärkt Magnesium ausscheiden

Nach Angaben des niederländischen Gesundheitsdienstes für Tiere leidet rund ein Viertel der Pferde unter Magnesiummangel. Bei kranken Pferden sind es sogar 55 Prozent. Mit einer Blutuntersuchung lässt sich Magnesiummangel nicht zuverlässig feststellen, da der Körper den Mangel ausgleicht, indem er anderen Bereichen des Körpers (meist den Knochen) Magnesium entzieht. Dies kann zu brüchigen Knochen und zu Problemen mit den Sehnen und Bändern führen. Im schlimmsten Fall droht Lahmheit.

Verschiedene Formen

Es gibt verschiedene Formen von Magnesium-Supplementen für Pferde auf dem Markt. Diese enthalten jedoch manchmal Magnesium, das vom Körper nur schwer aufgenommen wird. Wenn Sie Ihrem Pferd teure Supplemente reichen, die sein Körper nicht gut aufnimmt, werfen Sie Geld zum Fenster heraus, denn dem Pferd nützen sie nichts. Bei den Magnesium-Supplementen lassen sich folgende Formen unterscheiden:

  • Organische Verbindungen: Die beste und natürlichste Form der Supplemente. Der Mineralstoff (in diesem Fall Magnesium) wird z.B. an ein Eiweißmolekül oder an Zitronensäure gebunden. Beispiele für eine organische Verbindung sind Citrat, Chelat und Aspartat.
  • Bei anorganischen Verbindungen wird der Mineralstoff an einen festen Stoff wie Oxid, Sulfat oder Chlorid gebunden. Die Aufnahme ist von Pferd zu Pferd unterschiedlich, doch meist erheblich schlechter als bei organischen Verbindungen (1-5% gegenüber 35-40%). Ein Beispiel für eine anorganische Verbindung ist Oxid. Magnesiumoxid wird vom Körper wesentlich schlechter aufgenommen als Magnesiumcitrat.

In vielen Pferdefuttersorten und Supplementen mit Magnesium wird jedoch Magnesiumoxid verwendet. Dies wurde so von der Rinderhaltung übernommen. Ein Rind hat jedoch einen ganz anderen Magen-Darm-Trakt, so dass Oxid von Rindern wesentlich besser aufgenommen wird als von Pferden. Bei Rindern nehmen die Bakterien im Pansen das Oxid auf, das später an den Dünndarm weitergegeben wird. Bei Pferden erfolgt die bakterielle Fermentierung jedoch erst nachdem das Oxid den Dünndarm passiert hat. Dann wird mikrobielles Eiweiß nur noch sehr bedingt aufgenommen. Bei Pferden mit Verdacht auf Magnesiummangel ist es daher sinnvoller, ausschließlich organisch gebundenes Magnesium zu verwenden. Die meisten Pferde finden Citrat am schmackhaftesten, so dass Equilin für seine Supplemente ausschließlich diese Form von Magnesium verwendet.

Magnesiummangel

Eine ausgewogene Pferdeernährung enthält zwar meist Magnesium, jedoch nicht in ausreichenden Mengen. Ein normales Pferd benötigt etwa 9 Gramm Magnesium täglich. Bei Sportpferden kann der Bedarf auf 15 Gramm Magnesium steigen. Einen Teil davon bezieht das Pferd aus Raufutter, das von Kraftfutter ergänzt wird. Enthalten beide Futtermittel nur unzureichende Mengen an Magnesium, kann es sinnvoll sein, dem Pferd ein zusätzliches Magnesium-Supplement zu reichen.

Magnesiummangel beim Pferd kann nur selten mit Hilfe einer Blutuntersuchung aufgedeckt werden. Oft genug stellt sich nach einer Futtermittelanalyse mit Raufutteranalyse (und bei ausreichender Versorgung mit Raufutter) heraus, das die Futterration ausreichende Mengen an Magnesium für Pferde und Ponys enthält. Eventueller Magnesiummangel lässt sich am erhöhten Bedarf bestellen und an Problemen bei der Aufnahme, da es sich mit anderen Inhaltsstoffen des Futters verbindet und daher nicht mehr direkt vom Pferd aufgenommen werden kann.

Sollte das Pferd unter Beschwerden leiden, die mit einem Magnesiummangel zu tun haben könnten, kann eine Urinuntersuchung oder eine Muskelbiopsie Klarheit bringen. Dabei wird das vorhandene Magnesium im Pferdekörper ermittelt um einen Mangel festzustellen. Wenn Sie Ihrem Pferd Magnesium in einer leicht aufnehmbaren Form reichen, werden Sie häufig schon innerhalb einer Woche Veränderungen bemerken.

Magnesium in den Produkten von Equilin

Equilin enthält Magnesiumcitrat. Diese Form von Magnesium wird vom Dünndarm gut aufgenommen. EquilinMAGNESIUM entspannt die Muskulatur, optimiert die Nerven und unterstützt rund 300 weitere Körperfunktionen. Bei einem stärkeren Mangel werden Sie schon innerhalb einer Woche Veränderungen bei Ihrem Pferd bemerken.

Auch EquilinBASIC und EquilinIMMUNO enthalten Magnesium. EquilinBASIC ergänzt den Mangel an essenziellen Nährstoffen bei (Sport-)Pferden. EquilinIMMUNO wirkt reinigend im Körper (Detox) und fördert das Immunsystem.


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